Wie viel kostet ein Welpe?

20 September 2022
5 min. Lesezeit

Du hattest noch nie einen Hund und möchtest dir bald einen Welpen anschaffen? Dann ist es wichtig, dass du vorher gründlich prüfst, ob du über ausreichende finanzielle Mittel verfügst. Lies weiter und finde heraus, wie viel ein Welpe kostet und was für zusätzlichen Kosten aufkommen. So kannst du einen Kauf vermeiden, der später zu bösen Überraschungen führt.

Brauchst du eine Hundeschule?

Wenn du einen gut erzogenen Hund in deinem Zuhause haben möchtest, ist eine Hundeschule ein Muss. Unsere Hunde leben in der Regel nicht mehr in Rudeln, in denen ihre Artgenossen als Vorbilder dienen können. Hunde müssen sich an viele Dinge gewöhnen. Außerdem brauchst du selbst ein gewisses Wissen über Hundeverhalten, um deinem Hund die richtigen Werte beizubringen.

Auch ein erwachsener Hund hat manchmal seine Phasen. Vielleicht zieht er an der Leine oder beginnt aus dem Nichts zu bellen. Wenn das nur gelegentlich passiert, muss das kein Problem sein. Passiert es allerdings mehr als einmal pro Woche, ist es empfehlenswert, einen gemeinsamen Kurs zu machen.

Entscheidest du dich dafür, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, der schon viel in seinem Leben durchgemacht hat? Dann ist professionelle Hilfe notwendig.

Wie hoch ist der Durchschnittspreis für eine Hundeschule im Jahr 2022?

Der Preis für eine Hundeschule in NRW liegt im Durchschnitt bei 20 Euro pro Unterrichtsstunde und besteht aus etwa 8 Unterrichtsstunden à 1 Stunde, also insgesamt 160 Euro.

Was ist im Preis für eine Hundeschule enthalten?

160€ klingt natürlich viel, aber mach dir klar, dass dies die Grundlage für die Erziehung deines Welpen ist. So profitierst du ein ganzes Hundeleben lang davon. Neben dem Sportunterricht sind oft noch viele andere Dinge im Preis inbegriffen:

  • Theorieunterricht,
  • Praktischer Unterricht,
  • Theorieheft,
  • Zugang zu einer Facebook-Gruppe mit vielen interessanten Tipps und Fakten,
  • Persönliches Coaching,
  • Beratung per E-Mail.

Was ist besser: eine Hundeschule oder ein Hundetrainer?

Wenn du dich dafür entscheidest, professionelle Hilfe für deinen Welpen oder Hund in Anspruch zu nehmen, hast du die Wahl zwischen Gruppentraining und Einzelunterricht.

Sowohl eine Hundeschule als auch ein privater Trainer haben ihre Vor- und Nachteile. Eine Hundeschule sorgt nicht nur für ein positives Verhaltensmuster, sondern hilft auch dabei, deinen vierbeinigen Freund zu sozialisieren. Besonders bei jungen Hunden ist es wichtig zu lernen, wie man mit großen Gruppen umgeht. In der Regel ist der Preis einer Hundeschule auch niedriger als der eines Hundetrainers.

Wie wähle ich eine gute Hundeschule?

Der Begriff „Hundetrainer“ ist nicht geschützt. Es liegt also an dir, zu prüfen, ob dein Trainer bestimmte Verhaltensweisen deines Hundes versteht. Stelle dir die folgenden 4 Fragen, wenn du eine Hundeschule auswählst:

1. Wird in kleinen oder großen Gruppen trainiert?

In größeren Gruppen erhält der einzelne Welpe weniger Aufmerksamkeit.

2. Welche Auslbildung kann der Hundetrainer vorweisen?

Es ist gar nicht so falsch, nach dem Abschluss deines Ausbilders zu fragen. Es ist auch wichtig, dass er/sie sich regelmäßig fortbildet.

3. Ist das Training tierfreundlich?

Lernen durch Belohnung ist viel effizienter, als dein Tier zu bestrafen.

4. Gibt es genug persönliche Beratung?

Wähle eine Hundeschule, in der der Ausbilder ständig herumläuft und Tipps gibt. Wenn dein Welpe lange warten muss, verlangt es zu viel Geduld!

Vergiss diese Kosten nicht!

Denk dran, neben dem Preis für eine Hundeschule haben auch andere Dienstleistungen für Hunde einen gewissen Preis.

  • Hundehotels- durchschnittlich 23,5€ pro Tag mit Übernachtung.
  • Tierarzt – durchschnittlich 15€ für 15 Minuten.
  • Hundefriseur (Hausbesuch) – durchschnittlicht 70€.
Dierenarts
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